Besuch

Doris Schröder-Köpf informiert sich im Raphaelswerk

Doris Schröder-Köpf erkundigte sich nach den Schwerpunkten der Beratungsarbeit, die neben der Rückkehrberatung auch Auswanderungs- und Weiterwanderungsberatung umfasst.Die Beraterinnen konnten mit praktischen Beispielen aus ihrem Arbeitsalltag zeigen, dass sowohl eine Auswanderung als auch Rückkehr ins Herkunftsland gut vorbereitet und von Nachhaltigkeit geprägt sein sollte. 

Die Beraterinnen und ihre Gäste stehen vor dem Eingang der Beratungsstelle in Hannover.v.r.n.l. : Belén Mateos, Magdalena Kruse, Angelika Wagner, Sabina Hoffmann von der Raphaelswerk-Beratungsstelle Hannover, Doris Schröder -Köpf, niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Birgit Klaissle-Walk, Generalsekretärin des Raphaelswerk e.V., Hedwig Mehring, Migrationsreferentin DiözesanCaritasverband Hildesheim, Raphaelswerk

"Unsere Beratung ist umfassend und ergebnisoffen": betont Magdalena Kruse, Leiterin der Beratungsstelle. "Perspektiven in Deutschland und mögliche Hilfen im Herkunftsland werden aufgezeigt. Die Entscheidung trifft letztendlich jeder Ratsuchende für sich selbst."Eine wichtige Zielgruppe der Raphaelswerk-Beratungsstelle in Hannover sind  benachteiligte Personen, wie zum Beispiel Alleinerziehende oder unbegleitete Minderjährige. Entscheidet sich der oder die Ratsuchende für eine Rückkehr ins das Herkunftsland, unterstützen die Beraterinnen dabei, die Ausreise zu organisieren und - wo möglich- finanzielle Hilfen zu beantragen.

Doris Schröder-Köpf interessierte sich ebenfalls für die Einwanderungsbestimmungen in anderen Ländern. "Eine dezidierte Einwanderungspolitik wäre eine wichtige Grundlage, um legal nach Deutschland einwandern zu können,"  so Birgit Klaissle-Walk, Generalsekretärin des Raphaelswerk e.V. Dabei könne man sich an den Bestimmungen großer Einwanderungsländer wie Kanada orientieren. "Viele Menschen haben keine Chancen, legal nach Deutschland einzuwandern, da es hier keine Einwanderungsgesetzgebung gibt".